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Ist Feng Shui logisch?
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Bernhard



Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 125
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 13.12.2005, 19:21    Titel:

armer Stefan,
kann es nicht lassen, muß das letze Wort haben auch wenn´s der größte Saich ist, den er ablässt.
Jedes Deiner Argument lässt sich beliebeig widerlegen. Deshalb ist es wirklich egal, ob Du 1 mal oder 100 mal Argumente vorträgst.
Was Du Argumente nennst sind einfache Behauptungen, wenn Du ein Lexikon bemühst, dann zitierst Du falsch.
Wenn du Dich in eine Ecke gedrängt fühlst, dann pauschalierst Du dies als Intoleranz.
Deine ganze angebliche Argumentation ist nichts als eine Selbstverteidigung und eine Rechtfertigung eines Feng Shui, das es so einfach nicht gibt. Keine Ahnung, wer Dir das eingetrichtet hat, er hat auf jeden Fall ganze Arbeit geleistet.

Und dann kommen solche Aussagen,keine Ahnung wo Du die her hast:

[color=orange]Feng Shui hat für mich nämlich nicht nur etwas mit Wissen, sondern vor allem auch persönlicher Entwicklung zu tun

Ein Axiom einer Religion oder Weltanschauung wird Dogma oder Paradigma genannt."

Bist ja ein toller Hecht, und das als Feng Shui Berater, alle Achtun

Klar, die lieben Chinesen wussten schon immer alles.

Nichts desto trotz leben wir hier nicht in China und Feng Shui sollte dort passen, wo er herkommt.

Und dass die Prinzipien den Umständen anzupassen sind und nicht umgekehrt.

Denn ich und meine Klienten leben im Hier und Jetzt und dafür muss das Wissen passen!

Soso - und wie lange gibt es die?
Bis sie sich als falsch erwiesen und durch andere ersetzt wurden.
Im 17. Jahrhundert glaubte NIEMAND, dass die Erde eine Scheibe sei, dass WUSSTE dort JEDER - ausser Gallilei Gallileo!--(Gallilei wurde 1564 geboren, Kopernikus sogar 1473!)
(Und dem wollte man auch die Diskussion darüber verbieten!)
Ob irgend jemand im 15., 17. oder 19. Jahrhundert dachte, dass man Flugzeuge bauen kann oder nicht, tut der Aussage keinen Abbruch
Im 19. Jahrhundert WUSSTE jeder, dass es nie möglich sein wird, zu fliegen--(Otto Liliental flog bereits 1891)-- , weil es völlig unlogisch ist, dass etwas das schwerer als Luft ist, fliegt. "
[/color]

Es ist sooo toll das zu lesen.

armer Stefan, wer lesen kann ist klar im Vorteil, wer das was er liest auch noch versteht sogar noch mehr. Wer aber wie ein Schaf blöckt und es für Argumente hält, der kommt ins Himmelreich...

Grüße an alle Engel
Bernhard


P.S. wenn sich der Kanonendampf einmal gelegt haben wird, vielleicht können wir ja mal wirkliche Argumente (am besten Eins nach dem Anderen) austauschen.
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StR



Anmeldungsdatum: 28.04.2005
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 13.12.2005, 20:18    Titel:

lass gut sein, Du machst es so sicher nicht besser, insbesondere wenn man auch noch so eine Fäkal-Sprache benutzt und nicht merkt, dass Du Dir selbst ans Bein pinkelst.

Gallilei musste 1633 in Rom abschwören - also im 17. Jahrhundert!
Und wenn Otto Liliental 1891 flog - also am Ende des 19. Jahrhunderts - dann war Fliegen mit Sicherheit IM 17. 18. und die meiste Zeit auch im 19. Jahrhundert den meisten Menschen noch nicht bekannt, dass das möglich ist.

Aber wenn es Dir Spaß macht, geil Dich ruhig weiter an irgend was an meinen Beispielen auf und mach Dich auch noch lustig darüber. Und wenn du das für das Erhalten Deines Weltbildes brauchst wünsche ich Dir auch noch viel Erfolg dabei.
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Bernhard



Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 125
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 15.12.2005, 10:03    Titel:

na na Stefan
das wirkliche Problem ist in meinen Augen einfach folgendes: Du stellst Behauptungen auf wie zum Beispiel die Folgende:"Und wenn Otto Liliental 1891 flog - also am Ende des 19. Jahrhunderts - dann war Fliegen mit Sicherheit IM 17. 18. und die meiste Zeit auch im 19. Jahrhundert den meisten Menschen noch nicht bekannt, dass das möglich ist. "
Das ist aber doch nur eine Vermutung, weil weder ich noch Du mit allerletzter Sicherheit nicht wissen wer vor Liliental ernsthaft mit der Fliegerei auseinender gesetzt hat. Ich kann Dir aber sagen, daß es viele Leute vorher versucht haben (Schneider von Ulm 1770-1829) und dies teilweise unter Einsatz ihres Lebens, also felsenfest von der Idee überzeugt waren.
Auch wenn Gallilei erst 1633 abschwören musste, so war er zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr alleine und Kopernikus bereits vor ihm davon überzeugt, daß die Erde eine Kugel ist.
Der Mathematiker und Philosoph Pythagoras, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebt, erkennt sogar als erster Mensch der Antike, dass die Erde eine Kugel ist. Die Mathematiker und Philosophen aus der Schule des großen Pythagoras schließen auf die Erdkrümmung aufgrund von Beobachtungen und Messungen. Ein paar hundert Jahre später berechnet der Universalgelehrte Eratosthenes von Kyrene (284-202 vor Christus) den Erdumfang sogar so genau, dass sein Ergebnis von dem heute bekannten nur gering abweicht.

Du schreibst: "Ob irgend jemand im 15., 17. oder 19. Jahrhundert dachte, dass man Flugzeuge bauen kann oder nicht, tut der Aussage keinen Abbruch. "

Doch ....Stefan, tut es eben doch.
Gerade diese Ungenauigkeit- "ist doch egal ob 15.17.oder 19.jahrhundert"- überträgst du auf alle anderen Bereiche und so eben auch auf Feng Shui. und wenn es dann da auch heißt: "Ist doch egal in welchem Jahr das Haus gebaut ist und ist doch egal welche Farbe die Wand hat und ist doch egal ob in diesem Hexagramm ein Strichlein mehr oder weniger ganz oder gar nicht ist," so führt das eben Feng Shui ad absurdum. Feng Shui ist eine präzise Wissenschaft und je präziser sie betrieben wird, desto wirkungsvoller ist sie.
Die Gefahr der Verwaschung und Aufweichung besteht eben gerade im mangelnden Bemühen nach Präzision. Je weniger die Genauigkeit da ist, desto mehr muß der Glaube helfen daß es funktioniert.
Du suchst Dein Heil in der Moderne und verleugnest vielleicht unsere Wurzeln. Ich suche nach unseren Wurzeln um in der Moderne besser bestehen zu können Weil unsere Welt und das uns eingetrichterte Weltbild ein politisches ist, stimmt eben vieles nicht oder nicht mehr.Deine Beispiele vom Fliegen zeigen es doch sehr gut. Es ist nicht, was nicht sein darf! So wird uns das gelehrt.

Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: ist Feng Shui logisch?
Viele Dinge in unserem Umfeld werden einfach akzeptiert ohne logisch zu sein. Beispiel unser Kalender: Ist es Logisch, daß der Februar 28 Tage hat? Und ist es logisch,daß der Winter am 21. Dezember beginnen soll? Ich hinterfrage nicht nur die alten Traditionen sondern auch die modernen Vorgaben. Daß der Februar 28. Tage hat ist eine politische Festlegung und sonst nichts. Im Feng Shui halte ich mich aber an einen archaischen Kalender, der aus Naturbeobachtungen resultiert und da beginnt der Winter nicht am 21. Dezember sondern ist an diesem Tag auf seinem Zenit, und das ist für den, der darüber nachdenkt, dann logisch.

Zum Schluß noch etwas persönliches: ich bin ein sehr friedliebender Mensch und immer um Harmonie bemüht. Ich habe mich durch Deinen Beitrag angegriffen gefühlt und vielleicht an mancher Stelle überreagiert. Nicht alles was Du geschrieben hast ist unbedingt falsch, aber auch nicht alles richtig. Da aber die vorherrschende Meinung wohl ein anderes Feng Shui vertritt als ich,werde ich mich aus diesem Forum weitgehend zurück ziehen.

Friede?

Gruß
Bernhard
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Was ist Feng Shui

Das System von Feng Shui kommt aus China und dient dazu, dass Bauvorhaben und auch Wohnräume harmonisiert werden. Eine alte, eher traditionelle Vorstellung, von Feng Shui besagt, dass „Geister der Luft und vom Wasser geneigt gemacht“ werden sollen. In China gehört Feng Shui zum Philosophiesystem. Der Ahnenkult im Land des Lächelns führte dazu, dass das System vor allem auch beim Planen von Grabstätten angewendet wird. Doch auch die Gartenkunst in China wurde sehr beeinflusst. Sämtliche Prinzipien können aber auch bei der Einrichtung von Zimmern, der Architektur von Häusern, schönen Fenster und auch bei der Gestaltung von Landschaften angewendet werden. Dabei gibt es gewisse Regeln, die bei der Gestaltung eingehalten werden müssen. Sie sorgen dann dafür, dass sich die „verstockten Energien“ nicht lange in Räumen halten können. Das so genannte Qi soll frei fließen können. Allerdings gibt es solche Energien auch überhaupt nicht.

Feng Shui legt die Betonung auf die Verhältnisse, die zwischen dem Menschen und der Natur bestehen. Zudem basiert es beispielsweise auf der Lehre von Yin- und Yang, den Acht Trigrammen und der Lehre der fünf Elemente. War die Lehre zu Beginn lediglich in China von Bedeutung, so hat sie mittlerweile auch im Westen das Interesse geweckt. Dabei kann auch festgestellt werden, dass immer mehr die Esoterotik mit Feng Shui verschmilzt.

Feng Shui steht als Abkürzung für den Satz „Qi wird vom Wind gestreut und stoppt an der Grenze des Wassers“. Dieser Satz kann dem „Buch der Riten“, das Guo Po geschrieben hat, entnommen werden. Seitdem das klar ist, stehen der Wind und das Wasser dafür, dass Qi vor Wind geschützt wird. Zudem kann Wasser Qi beeinflussen. Zu den Grundlagen des Feng Shui gehört, dass Qi die wichtigste Grundlage der Lehre ist. Es handelt sich dabei um eine Lebensenergie, die jedoch unsichtbar ist. Sie soll angeblich in jedem Wesen und sogar in jeder Zelle fließen. Gesagt wird auch, dass diese Energie alles zum Leben erweckt und für die entsprechende Gestaltung sorgt. Jedoch heißt diese Energie nur in China Qi, in Japan ist es die Ki und hierzulande wird Odem oder eben Lebensenergie dazu gesagt.

Der Feng-Shui-Berater hat nun die Aufgabe, dass er in einem Haus und dessen Umgebung die genauen Bewegungen des Qi nachvollziehen kann. Sein Ziel muss sein, dass diese Bewegungen harmonischer werden und sogar noch gesteigert werden. Denn, wenn mehr dieser Energie vorhanden ist, dass kann sich das positiv auf die Gesundheit, den Erfolg und auch die Harmonie bei einem Menschen auswirken. In der Lehre von Yin und Yang ist es so, dass Yin für das Qi in den Bergen und der Ruhe steht und Yang verkörpert Qi von Wasser, abschüssigem Gelände und auch Straßen.



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