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merlin456
Anmeldungsdatum: 14.09.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 14.09.2009, 09:06 Titel: Hausbau trotz naher Kirche??? |
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Hallo an alle die sich etwas auskennen,
wir möchten im frühjahr ein haus bauen und haben zwei schöne grundstücke in aussicht. eines davon, leichte hanglage, östlich ca 150m entfernt die kirche, nordöstlich davon ein schöner großer see.
kann uns die kirche probleme bereiten? abgesehen vom geläute.
das zweite grundstück wäre unterhalb eines großen waldes. aber keine hanglage.
wäre dankbar für hilfe. lg meli |
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hyde
Anmeldungsdatum: 15.09.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am: 15.09.2009, 10:39 Titel: |
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hmm.. zu der kirche kann ich schwer was sagen.
aber rein rational wär es auch interessant ob eine pfarrei mit aktiver jugend da auch direkt drin ist. die legen nicht selten eher weniger wert auf harmonie..  _________________ http://www.handtaschenstore.de/ |
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GZS

Anmeldungsdatum: 23.11.2004 Beiträge: 555 Wohnort: München
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Sven Christeleit
Anmeldungsdatum: 05.11.2006 Beiträge: 59 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 30.09.2009, 19:51 Titel: |
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Lieber Gerhard,
Werter merlin
diese Frage kann ich dir gerne beantworten.
Die alten Chinesen die nach der Feng Shui Lehre lebten, hatten mächtigen Respekt vor ihren Ahnen, und noch mehr Angst vor Geistern. Eine Wurzel der traditionellen Feng Shui Anwendungen war nicht nur die Frage welche Menschen gut zusammenpassen und welche Häuser mit welchen Menschen gut zusammenpassen, sondern auch die Frage, an welchem Ort, soll der Opa begraben werden, damit er noch lange seine helfende Hand über uns legen kann und nicht sauer wird und herum spukt.
Ahnenkult .
Den gibt es auch bei uns. Bald werden wieder die Lichter auf unseren Friedhöfen angezündet und den geehrten Toten gedacht. (Die sind friedlich, da geehrt.)
Die nicht geehrten Toten, so die Sorge der sehr alten Chinesen, und dem Schamanenglauben, (aus dem alle unsere Religionen ursprünglich entstanden sind), hatten Angst vor den Seelen, die nicht in den ewigen Kreislauf zurückkehren konnten. Die also als Geister stören konnten.
Entweder weil sie noch nicht bereit waren zu sterben, oder weil ihre Totenruhe gestört wurde.
Nahe von Kirchen... um wieder auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, wurden früher häufig Friedhöfe angelegt.
Die Toten sind derweil vergessen ( also nicht geehrt), überbaut ( siehe die Konsequenzen demnächst wieder zu Helloween bei RTL 2 und Pro 7 oder werden ständig von oben betrampelt.
Die Toten sind wohl möglich durch Pestkatastrophen, Kriege und andere Leiden gestorben, und haben ihren Seelenfrieden nicht gefunden und geistern wohl möglich noch immer umher.
Besonders im Herbst.
Darum der Rat , nicht zu nahe an einer alten Kirche zu wohnen.
( Es gibt auch noch zwei drei andere plausible Erklärungen, die gelten auch)
Nebenbei , ein Freund von mir ( begeisterter Diakon)lebt neben einer Kirche, schläft sehr gut und freut sich des Lebens.
Grüße nach München und an merlin
Sven Christeleit
Noch etwas für merlin,
die Lage eines Grundstückes zu einem See, ist immer ein spannendes Feng Shui Thema. Der oder die gut ausgebildete Feng Shui Berater (In) vor Ort, kann die heilige 1 und 0 Technik anwenden , und die Himmelsrichtung und Lage vom See zum Gebäude gewiss einschätzen, und einen qualifizierten Ratschlag geben. |
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GZS

Anmeldungsdatum: 23.11.2004 Beiträge: 555 Wohnort: München
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Verfasst am: 01.10.2009, 09:39 Titel: |
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Hallo Sven,
das Thema "Angst vor Kirchen" hat im Sinne des Feng Shui auch noch folgenden anderen Grund:
In der Zeit als die westlichen Mächte über China herfielen und sich das Land Stück für Stück einverleibten, versuchte man in China auf Teufel komm raus alles mies zu machen was aus dem Westen kam.
Nun kamen christliche Missionare und bauten ihre Kirchen. Die waren einerseits westliche Symbole und andererseits auch noch höher als der Kaiserpalast, was ja aus chinesischer Sicht gar nicht ging.
Nun hat man versucht, alle möglichen und unmöglichen Gründe zu finden, warum denn Kirchen böse sind. Da man damals auch mit Feng Shui zu argumentieren versuchte, entstand die Aussage, dass Kirchen und speziell Kirchtürme böse seien.
Kirchtürme im speziellen wurden zu wahrhaft dämonischen Gefahren hochstilisiert denen man nur begennen konnte in dem man sie anzündete - am besten mitsamt den Missionaren.
Diese Geschichten hat man dann einfach unreflektiert in das Feng Shui übernommen und so gelten Kirchtürme bis heute als böse, obwohl sie das gar nicht sind.
Nachzulesen übrigens im Buch "Feng Shui, die Struktur der Welt" von Dr. Manfred Kubny: http://www.feng-shui-suche.de/literatur-fachbuecher/literatur-fengshui-struktur-welt.html _________________ Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.haus-bau-planung.de
www.feng-shui-suche.de
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fengshuicentrum
Anmeldungsdatum: 11.12.2004 Beiträge: 168 Wohnort: Schmitten
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Verfasst am: 01.10.2009, 14:24 Titel: Kirchen |
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Alles irgendwie richtig!
(Sven ,Gerhard)
Nur leben wir hier in Europa und wir leben mit Kirchen seit der Missionierung durch Bonifatius, damals wurden unsere heiligen Eichenhaine abgeholzt und an die Stelle kamen dann die Kirchen (Vorsicht sehr verkürzt und polemisierend). Aber heute gehören die Kirchen zu unseren Städten und Dörfern wie anderswo in der Welt die Pagoden oder Moscheen.
Im Mittelpunkt einer Siedlung gab und gibt es zwei Machtsymbole, das Rathaus (früher auch das Schloss) für die weltliche Macht und die Kirche für die geistliche Macht. Die zweite hat in unserer Zeit etwas an Einfluss eingebüßt( nicht in München @Gerhard), aber ist immer noch sehr präsent, besonders durch das 3 malige läuten am Tag, wobei am Mittag seit dem westfälischen Frieden eben für diesen Frieden geläutet wird. Ob es etwas genutzt hat, kann sich jeder selbst beantworten.
Also :das Sprichwort sagt:die Kirch gehört ins Dorf als Teil unserer Kultur.
Vor Geistern haben wir keine Angst`und mir ist Glockengeläut immer noch lieber als der Muezzin (ist politisch nicht ok weiß ich).
Als Feng Shui Betrachtung bleibt nur zu sagen, dass Kirchen und überhaupt sakrale Gebäude dem Feuerelement zugeordnet werden, wegen der Form und wegen der "geistllichen" Funktion. Also Feuer von außen, wie fügt sich das ein??
LG Marianne _________________ Feng Shui Centrum Quintessenz
Beratung und Ausbildung
Marianne Rattay
Triebweg 7
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merlin456
Anmeldungsdatum: 14.09.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 05.10.2009, 08:33 Titel: |
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vielen dank an euch und die umfangreichen antworten. die entscheidung gegen das grundstück viel aus bauchgefühl . sie scheint mir einfach zu dominant zu sein. und der friedhof so nah am haus machts auch nicht gerade besser.
hab mir inzwischen zwei feng shui bücher besorgt. aber wenns dann mit der planung des hausbaues losgeht, werde ich wahrscheinlich noch die eine oder andere frage an euch haben. besten dank schon mal.
melanie |
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GZS

Anmeldungsdatum: 23.11.2004 Beiträge: 555 Wohnort: München
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Verfasst am: 05.10.2009, 11:35 Titel: |
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Hallo Melanie,
| Zitat: |
| hab mir inzwischen zwei feng shui bücher besorgt |
meinst du nicht, dass du beim Hausbau auf einen Profi zurückgreifen solltest? Feng Shui aus deutschsprachigen Büchern zu lernen ist schlicht nicht möglich, weil die wirklich wichtigen Methoden kaum irgendwo erwähnt werden.
Oder besorgst du dir jetzt noch zwei Architekturbücher und planst alles selbst? Dann vergiss nicht die Maurer-, Installations-, Elekriker-, und Baufinanzierungsbücher.
Wenn ich mir die Investition in Grundstück und Haus so ansehe, lohnt sich das bischen Beraterhonorar ganz sicher.
Sonst habe ich bald den nächsten Kunden ala: "Wir haben vor drei Jahren gebaut und jetzt haben wir ein Problem ..."  _________________ Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
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Jochen Topp
Anmeldungsdatum: 14.10.2009 Beiträge: 130
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Verfasst am: 14.10.2009, 18:30 Titel: Kirchen.... |
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Hallo,
noch ein Aspekt, auch wenn die Entscheidung mit dem Grundstück schon gelaufen ist. Kirchen wurden oft auf alten Kraftorten und Kultplätzen erbaut. Diese Plätze wurden so gewählt, dass Erdkräfte (Verwerfungen, Einstrahlpunkte, Gitternetze etc) diese Plätze anregen sollten. Dieses Wissen ist gezielt in den Sakralbau übernommen worden. Soll heißen: Diese Kräfte sind dort möglicherweise noch aktiv, es wäre möglich, dass ein Haus auf einer Verwerfung, in eine Leyline oder auf ein Großraumgitter gebaut wird.
Ich rate immer ein Grundstück vor Baubeginn geomantisch untersuchen zu lassen. So kriegt man einen Eindruck über die Ortskraft, zu der auch ggf. Naturwesen, alte Seelen etc (Genius loci) gehören. Somit kann man viel in den Griff kriegen, um GEMEINSAM mit der Ortskraft ein tolles Haus zu bauen. Im übrigen würde ich das immer tun, egal ob dort ne Kirche steht oder nicht.
Gruss Jochen _________________ Jochen Topp
Feng Shui und Geomantie
Ausbildung und Beratung
www.topp-fengshui.de |
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Oms
Anmeldungsdatum: 15.07.2011 Beiträge: 1
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Verfasst am: 15.07.2011, 13:09 Titel: |
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| GZS hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Melanie,
| Zitat: |
| hab mir inzwischen zwei feng shui bücher besorgt |
meinst du nicht, dass du beim Hausbau auf einen Profi zurückgreifen solltest? Feng Shui aus deutschsprachigen Büchern zu lernen ist schlicht nicht möglich, weil die wirklich wichtigen Methoden kaum irgendwo erwähnt werden.
Oder besorgst du dir jetzt noch zwei Architekturbücher und planst alles selbst? Dann vergiss nicht die Maurer-, Installations-, Elekriker-, und Baufinanzierungsbücher.
Wenn ich mir die Investition in Grundstück und Haus so ansehe, lohnt sich das bischen Beraterhonorar ganz sicher.
Sonst habe ich bald den nächsten Kunden ala: "Wir haben vor drei Jahren gebaut und jetzt haben wir ein Problem ..."  |
Mittlerweile müsstet ihr euch entschieden haben? Was ist es geworden?
Das Argument mit dem Friedhof kann ich jedenfalls gut verstehen. |
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