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Farbzuweisungen zu den Elementen konkret?
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FengHui



Anmeldungsdatum: 16.01.2009
Beiträge: 17
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 16.01.2009, 16:49    Titel:

Hallo Marcus!

Ich habe kaum Ahnung vom Feng Shui als Lehre, und gehe bislang eher
intuitiv an die Farbgebung meiner Wohnung ran, was nicht heisst, dass ich es morgen auch so machen werde:-)

nur fiel mir beim Lesen Deines Erst-Eintrags auf, dass die Farben, die dem element Metall, das für mich zuständig ist, also weiss und pastellene Töne,
genau die Farben sind, die ich eh, von Natur aus bevorzuge, was ich nicht verwunderlich finde, da mir dergleich schon öfters passiert ist, nicht nur bei Feng Shui.

Meine jetzige Wohnung ist in pastellenen Tönen angemalt und ich mag auch keine kräftigen, grellen Farben an Wänden in meiner Wohnung.

lieben Gruß


FengHui
_________________
Gott erschuf die Zeit, der Mensch die Eile.
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Sophia



Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beiträge: 196
Wohnort: Deggendorf

BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 22:41    Titel: Farben

Hallo FengHui,

bevor du da was falsch verstehst. Ob eine Pastellfarbe zum Element Metall gehört hängt mit ihrer Grundfarbe zusammen. Man kann nicht von Haus aus sagen, dass alle pastelligen Metall zuzuordnen sind.

Wenn du eine rosa Wand siehst, dann ist das eindeutig Feuer (auch wenn das weiß, mit dem es gemischt ist zu Metall gehört), siehts du pastell-blau ist das Wasser usw. Creme dagegen könnte noch als Metall durchgehen, muss man aber sehen, ob das so ist oder nicht doch schon Erde...

Der Unterschied zwischen grellen und pastelligen Farben hat nichts mit den Wandlungsphasen zu tun, sondern ist ein anderer: Kräftige, grelle Farben sind Yang, Pastell-Farben Yin. Das ist eine andere Baustelle. Lachen So können z. B. Yang-Farben eher im Wohnzimmer ihren Platz finden, weil es in der Funktion yang ist und im Schlafzimmer eher Yin-Farben, da das primär die Funktion "yin" besitzt. Das ist allerdings wiederum auch noch von anderen Faktoren abhängig. Wenn man z. B. auf der ganzen Wohnebene nur Räume zu einer lauten, lebhaften Straße hat, dann ist da ein starker Yang-Einfluss gegeben. Da kann es durchaus nötig werden, auch im Wohnzimmer Yin-Farben zu streichen, um den Yang-berhang zu reduzieren. Wenn man andererseits ein Schlafzimmer hat, das von Haus aus sehr Yin-lastig ist (weil es im hinteren Bereich der Wohnung liegt, weil es dort durch die bauliche Struktur sehr dunkel ist, weil die Möblierung und ein Teppich, der drinbleiben soll, sehr yin sind usw.), dann verträgt so ein Schlafzimmer auch schon mal mehr Yang-Anteile. Das ist aber immer im Einzelfall anzuschauen und zu bewerten.

Herzilche Grüße!

Sonja M. Berndl
_________________
Feng-Shui-Beratung Berndl
Feng Shui - Probleme leichter lösen. Ziele leichter erreichen.

www.feng-shui-live.de
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Was ist Feng Shui

Das System von Feng Shui kommt aus China und dient dazu, dass Bauvorhaben und auch Wohnräume harmonisiert werden. Eine alte, eher traditionelle Vorstellung, von Feng Shui besagt, dass „Geister der Luft und vom Wasser geneigt gemacht“ werden sollen. In China gehört Feng Shui zum Philosophiesystem. Der Ahnenkult im Land des Lächelns führte dazu, dass das System vor allem auch beim Planen von Grabstätten angewendet wird. Doch auch die Gartenkunst in China wurde sehr beeinflusst. Sämtliche Prinzipien können aber auch bei der Einrichtung von Zimmern, der Architektur von Häusern, schönen Fenster und auch bei der Gestaltung von Landschaften angewendet werden. Dabei gibt es gewisse Regeln, die bei der Gestaltung eingehalten werden müssen. Sie sorgen dann dafür, dass sich die „verstockten Energien“ nicht lange in Räumen halten können. Das so genannte Qi soll frei fließen können. Allerdings gibt es solche Energien auch überhaupt nicht.

Feng Shui legt die Betonung auf die Verhältnisse, die zwischen dem Menschen und der Natur bestehen. Zudem basiert es beispielsweise auf der Lehre von Yin- und Yang, den Acht Trigrammen und der Lehre der fünf Elemente. War die Lehre zu Beginn lediglich in China von Bedeutung, so hat sie mittlerweile auch im Westen das Interesse geweckt. Dabei kann auch festgestellt werden, dass immer mehr die Esoterotik mit Feng Shui verschmilzt.

Feng Shui steht als Abkürzung für den Satz „Qi wird vom Wind gestreut und stoppt an der Grenze des Wassers“. Dieser Satz kann dem „Buch der Riten“, das Guo Po geschrieben hat, entnommen werden. Seitdem das klar ist, stehen der Wind und das Wasser dafür, dass Qi vor Wind geschützt wird. Zudem kann Wasser Qi beeinflussen. Zu den Grundlagen des Feng Shui gehört, dass Qi die wichtigste Grundlage der Lehre ist. Es handelt sich dabei um eine Lebensenergie, die jedoch unsichtbar ist. Sie soll angeblich in jedem Wesen und sogar in jeder Zelle fließen. Gesagt wird auch, dass diese Energie alles zum Leben erweckt und für die entsprechende Gestaltung sorgt. Jedoch heißt diese Energie nur in China Qi, in Japan ist es die Ki und hierzulande wird Odem oder eben Lebensenergie dazu gesagt.

Der Feng-Shui-Berater hat nun die Aufgabe, dass er in einem Haus und dessen Umgebung die genauen Bewegungen des Qi nachvollziehen kann. Sein Ziel muss sein, dass diese Bewegungen harmonischer werden und sogar noch gesteigert werden. Denn, wenn mehr dieser Energie vorhanden ist, dass kann sich das positiv auf die Gesundheit, den Erfolg und auch die Harmonie bei einem Menschen auswirken. In der Lehre von Yin und Yang ist es so, dass Yin für das Qi in den Bergen und der Ruhe steht und Yang verkörpert Qi von Wasser, abschüssigem Gelände und auch Straßen.



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