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Ausbildung Feng Shui Beratung per Fernakademie
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Gerwin



Anmeldungsdatum: 12.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 09.03.2007, 09:37    Titel:

Hallo Jürgen und alle anderen,

Zitat:
Beim Führerschein sieht auch jeder ein, dass es schon Sinn macht für die Allgemeinheit, wenn einheitliche Regeln beachtet werden.

Das Beispiel passt nicht auf die Situation.
Beim Autofahren habe ich eine Interaktion von vielen Menschen gleichzeitig, die dabei keine vernünftige Möglichkeit haben, um miteinander über ihre Aktion zu kommunizieren. Hier müssen die Regeln für das Miteinander vorgeben sein, da sonst ein heilloses Durcheinander entsteht.
Nur der potenzielle Kunde und der Feng Shui Berater rasen nicht mit 120 kmh auf einander zu und müssen auch nicht schauen, wie sie aneinander vorbei kommen. Die müssen zunächst einmal miteinander reden.

Zitat:
Es wäre schön, wenn sich unsere Kunden darauf verlassen könnten, dass zumindest ein Grundwissen bei Feng Shui Beratern Allgemeingut ist.

Das wird sich schon allein daraus ergeben, dass es mehr Feng Shui Berater gibt. Konkurrenz sorgt immer für eine Belebung des Geschäftes und gleichzeitig auch eine Bereinigung. Das Problem löst sich mit der Zeit von allein! Man muss nur darauf vertrauen und die anfangs fehlende Ordnung ertragen können.

Wenn jeder von euch sein Ding macht und das gut macht, dann jucken einen die anderen "schlechten" Berater doch nicht. (Wobei es auch hier wieder eine persönliche Einschätzung ist, was gut und schlecht ist die in dem Bereich oft jeglicher Grundlage entbehrt. Habe z.B. auch die Erfahrung gemacht, dass FS-Berater tierisch über ihre Kollegen herziehen, die Kunden damit aber völlig zufrieden sind. Und das sollte doch das entscheidende sein. Oder schau Dir die Diskussion hier im Forum an: die anderen Beraterkollegen mäkeln immer rum, seltenst die Interessenten!)

Wenn sich jemand mehr um die "schlechten" Berater (auch wenn hier von mangelnder Ausbildung gesprochen wird, damit ist eine Bewertung in schlechte und gute gemeint) kümmern muss als zum Kunden zu gehen, fühlt er sich von denen vielleicht irgend wo (unbewußt?) etwas bedrängt?
Wieso sonst diese Bewertung in gut und schlecht, die jeglicher asiatischer Philosophie widerspricht?
Nur dann wäre doch mal der erste Ansatz, das Thema bei sich zu lösen und nicht andere bevormunden zu wollen.
(O.k., jetzt werden vermutlich von einigen wieder Anmerkungen kommen, dass sie den Kunden schützen müssen, die Welt retten oder sonst was verantworten wollen. Nein, das müssen wir nicht, zunächst mal müssen wir dem Kunden seine Selbstbestimmung und Eigenverantwortung stärken. Und die, die glauben sie müssen den Kunden schützen, die nehmen bitte demnächst jedem Raucher die Zigarette aus dem Mund)

Zitat:
Andererseits halte ich nichts davon, wegen dieser Ausnahmen gleich dem gesamten Berufsstand die Kompetenz abzusprechen,

Hat ja niemand gemacht, ganz im Gegenteil.
Nur was bewirken Mindeststandards?
Eine Vielzahl wird sich daran orientieren nach dem Motto, warum soll ich mehr machen, das reicht für meinen Abschluss.
Schau Dir unsere Ausbildungen an. Egal ob Schüler oder Lehrlinge, das Niveau sinkt mit jeder weiteren Regel!
Ohne Mindeststandards bilden sich die Leute
a) mehr und eher weiter (wobei es natürlich auch hier die berühmten Ausnahmen gibt, die der Markt aber wieder bereinigt)
b) entsehen viel mehr zusätzliche Angebote und Möglichkeiten, da durch die Freiheit auch der Kreativität mehr Raum gelassen wird. Davon würde einiges nicht "entwickelt" werden, weil immer auf die Standards geschaut wird oder es nicht in das Regelwerk passt.

Zitat:
Speziell im Bereich der Heilpraktiker ist das extrem lustig zu beobachten.

Ja, in dem Bereich ist es besonders belustigend. Ich habe öfters mal das Vergnügen, hier Einblick nehmen zu dürfen Smilie

Viele Grüße
Gerwin
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GZS



Anmeldungsdatum: 23.11.2004
Beiträge: 555
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 09.03.2007, 10:36    Titel:

Eigentlich wollte ich mich aus dieser Diskussion raushalten, da ich selbst nicht ausbilde. Aber ein Beispiel möchte ich doch in den Raum werfen, das die Problematik des fehlenden Mindeststandards sehr deutlich macht:

Vor nicht all zu langer Zeit hatte ich einen Kunden, der vor mehreren Jahren ein Einfamilienhaus gebaut hat. Damals hat er einen Feng Shui Berater engagiert um sicherzustellen, dass das Haus hinterher auch zu ihm und seiner Familie passt.

Den Berater hat er sich damals wohl aus einem Branchenbuch rausgesucht, dem persönlichen Gespräch nach schien er vertrauenswürdig.

Mein Kunde hat also eine Investition von ca. 450.000 DM in die Hände des Feng Shui Beraters gelegt.

Das Haus wurde gebaut und er hat sich darauf verlassen, dass es ihm und seiner Familie dort gut gehen würde.

An mich hat er sich nun gewandt, weil sein Leben alles andere als gut verlaufen ist. Von Scheidung über Krankheit und Jobverlust war so ziemlich alles dabei.

Meine Beurteilung hat ergeben, dass die Planung des Hauses damals sicher nichts mit Feng Shui zu tun hatte. Mehr als ein wenig Bagua und "schöner Wohnen" wurde nämlich nicht gemacht.

Mein Kunde hat also 450.000 DM in eine Fehlplanung gesteckt, weil der angebliche Feng Shui Berater scheinbar nicht die geringste Ahnung von Feng Shui hatte. Mit den Konsequenzen muss er jetzt leben, denn ein Umbau kommt aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

Das ist sicherlich ein extremes Beispiel, zeigt aber doch die Notwendigkeit zumindest grundlegende Standards festzulegen. Immerhin kann sich momentan jeder Feng Shui berater nennen, selbst wenn er überhaupt keine Ausbildung in dieser Richtung hat.

Die Aussage, gute Berater würden sich sowieso durchsetzen ist zwar richtig, hilft aber den Kunden wenig, die zuerst einen "schlechten" Berater erwischen. Denn eine Dienstleistung kann man weder vorher testen, noch hinterher zurückgeben. Wenn ein Haus gebaut ist, ist es gebaut - wenn man merkt, dass es falsch gebaut wurde ist es meist zu spät.
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Gerhard Zirkel
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stille Geniesserin



Anmeldungsdatum: 15.10.2004
Beiträge: 508
Wohnort: jwd (janz weit draußen) *aber schöne Gegend*

BeitragVerfasst am: 09.03.2007, 12:07    Titel:

Hallo allerseits Mr. Green

@RuhigeSeele

ich wünsch Dir ein viel Fingerspitzengefühl beim Aussuchen des Fernkurses,

ein sicheres Händchen bei den Praxisseminaren

und vielleicht sehen wir uns ja auch mal auf einem Wahrnehmungsseminar Verlegen

Frühlingshafte Grüße von der stillen Geniesserin

das ps.: manche Institute die Fernkurse anbieten können richtig lästig werden und nerven ungemein ... *daumendrück für eine große Ablage rund : Verlegen
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Gerwin



Anmeldungsdatum: 12.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 01:00    Titel:

Hallo Gerhard,

sicher ist Dein Beispiel ärgerlich und darf nicht passieren.
Nur ich bin z.B. auch öfter in einer Stadt in der Mitte Deutschlands im Aussendienst unterwegs. Dort gibt es seit einiger Zeit eine sehr rührige Beraterin. Die wirbt in ihren Anzeigen und Prospekten mit ihrer Ausbildung und hält jedem potentiellen Kunden eine Urkunde und ein Photo mit ihrem Großmeister und in Kimono und Doktorhut gekleidet unter die Nase, bei dem sie ihre Ausbildung (zum Teil im fernen Asien) gemacht hat.
Von dem, was die gute Frau an Ausbildungen gemacht hat würden die meisten hier vermutlich vor Neid und Ehrfurcht erblassen.
Und wie sind die Kunden drauf? Am Anfang von der Show, die sie zelebriert beeindruckt, stehen sie nach ein paar Monaten mitten im Scherbenhaufen. Scheidungen und Finanzkriesen an allen Ecken und Enden.
Genau so wie sie ein Beziehungs- und Geldproblem hat berät sie ihre Kunden - trotz hochtrabender Ausbildungen.
Inzwischen hat sie den Ruf in der Stadt schon weg, so dass deren Namen automatisch beim fallen des Wortes Feng Shui abwinkend assoziiert wird.

Was ich damit sagen will: Wir können hier x Einzelbeispiele aufführen, es gibt für alle Seiten und Betrachtungen Beispiele. Die geben letztendlich keinerlei Aufschluss bzgl. der Wirkung von Ausbildungsregeln. Das einzige was wirklich hilft ist eine Ethik - und die ist immer eine persönliche Angelegenheit des Beraters!

Viele Grüße
Gerwin
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GZS



Anmeldungsdatum: 23.11.2004
Beiträge: 555
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 10:43    Titel:

Hallo Gerwin,

Zitat:
Das einzige was wirklich hilft ist eine Ethik - und die ist immer eine persönliche Angelegenheit des Beraters!


Da gebe ich Dir absolut recht. Ohne Berufsethik geht es nicht. Wenn das alle Berater beachten würden, gäbe es diese Diskussion vermutlich nicht.
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Gerhard Zirkel
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fengshuicentrum



Anmeldungsdatum: 11.12.2004
Beiträge: 168
Wohnort: Schmitten

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 12:37    Titel: Qualität

Hallo an alle,
Qualität ist nicht qantitativ messbar und Ethik kann man nicht verordnen. Wer mit seinem innersten Wesen in Einklang ist und aus dem Herzen heraus handelt, dem fallt es schwer nur heisse Luft, sowohl bei den Beratungen als auch bei der Ausbildung zu verbreiten und Leute zu besch.....
Allerdings gilt auch hier das Gesetz der Resonanz, Kunde und Berater ziehen einander an und auf die eine oder andere Weise findet jeder irgendwie seinen Meister sei es in Form einer schwierigen Seratung oder eines kritischen Schülers. Solche Lernprozesse haben mich nach anfänglicher Irritation bis Arger, immer wieder um Quantensprünge nach vorne gebracht. Wenn man nicht bereit ist aus solchen Schwierigkeiten zu lernen , dann ist man schnell weg vom Markt.
So etwas kann man allerdings nur durch eigene Erfahrung lernen , weder verordnen noch mit der besten Lehrmethode vermitteln, obwohl ich mir da auch immer wieder Wege für meine Schüler überlegt habe.
Im übrigen haben auch andere Berufe schwarze Schafe, nur dass es bei manchen schneller auffällt und die dann schneller pleite gehen ( ein Bäcker, der schlechtes Brot bäckt, bei dem kauft man nicht!) oder eine ganz spezielle Nische für ihre Marotte finden, wie ein z.B ein sehr skurriler Arzt in Frankfurt ( in meiner Studienzeit), bei dem man sich fragen konnte wie er denn seine Approbation erlangt haben könnte , zu dem aber viele Studenten gingen, um sich krank schreiben zu lassen, und er dadurch mmer ein volles Wartezimmer hatte.
Er behandelte niemanden , verdiente aber sein Geld mit seinem medizinischen Beru durch Krankschreibungen( ist wahrscheinlaich heute nciht mehr möglich).
Der kosmische Zoo enthält viele Kuriositäten, und alle haben ihre Existenzberechtigung.
Schönes Wochenende
Marianne
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StR



Anmeldungsdatum: 28.04.2005
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 10.03.2007, 23:02    Titel:

Zitat:
Allerdings gilt auch hier das Gesetz der Resonanz, Kunde und Berater ziehen einander an und auf die eine oder andere Weise findet jeder irgendwie seinen Meister sei es in Form einer schwierigen Seratung oder eines kritischen Schülers.

Das Gesetzt der Resonanz gilt, völlig klar.
Und in manchen Kreisen hat sich deshalb leider die Einstellung breit gemacht, dass nun mal so ist und der Kunde das (in dem Fall die "schlechte" Beratung) angezogen hätte und somit selbst schuld ist. - Karma.
Nur gibt es halt immer zwei Pole, und einer ist der Berater, der ja in der selben Soße drin hängt.
Das Ganze Konstrukt liese sich relativ leicht aushebeln - indem der Berater bevor er loszieht (und andere bekehren will) erst einmal bei sich das Resonanzpotenzial auflöst.
Das und noch die entsprechende Beratungsethik und es würden sich hier die bestehenden Zustände schlagartig verbessern.

Zitat:
Solche Lernprozesse haben mich nach anfänglicher Irritation bis Arger, immer wieder um Quantensprünge nach vorne gebracht.

Ich hoffe, dass die Erkenntnis dabei etwas größer war Smilie
(Verstehe, was Du damit ausdrücken willst, bin bei den Begrifflichkeiten aber etwas "genau", da diese entsprechende Prägungen verursachen.
Zur Erläuterung: Definition Quantensprung = "Beim hypothetischen Zustandsübergang von Quanten von einem Zustand in einen anderen handelt es sich um einen angenommenen Vorgang im Mikrokosmos, daher einen sehr kleinen Vorgang, der jenseits der Wahrnehmbarkeit liegt.")

Viele Grüße
Stefan

PS: Gibt es jetzt statt dem Ausbildungsstandardisierungstreffen vielleicht besser ein Ethik-Gespräch?
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Anmeldungsdatum: 11.12.2004
Beiträge: 168
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BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 09:45    Titel: quantensprung

Hallo Stefan,
mir ist bekannt, was in der Atomphysik mit Quantensprung gemeint ist und ebenfalls, dass es hypothetisch ist und was die Größe anbelangt, so kommt das auf den Standpunkt an, für etwas so winziges wie ein Quant kann das ein großer Schritt sein.
Ich habe das Wort allerdings im übertragenen Sinn benutzt und da kann es auch bedeuten, dass aus Erfahrung eine bedeutende Erkenntnia entstehen kann.
Und zur Resonanz: das hat erstens nichts mit Schuld zu tun (das begrnzt den Begriff Karma auf nur einen Aspekt, der sowieso iehr fragwürdig ist) und zweitens das Wort Resonanz kammt von resonare zurück oder mitschwingen. Das System schwingt immer zweiseitig,( Kunde-Berater und vice versa) ist aber auch immer offen für neue Lösungswege.
Grüße Marianne
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GZS



Anmeldungsdatum: 23.11.2004
Beiträge: 555
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 12:42    Titel:

Hallo Stefan,

Zitat:
PS: Gibt es jetzt statt dem Ausbildungsstandardisierungstreffen vielleicht besser ein Ethik-Gespräch?


Vielleicht sollten wir zusätzlich eine Ethik-Komission einberufen? Geschockt
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Mellie



Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 13:28    Titel: Ethikkodex

Hallo zusammen Smilie

nach meinen Informationen gibt es bereits eine Arbeitsgruppe Ethik beim EFGB.

Ich bin u.a. Kommunikationstrainerin und hier ein Beispiel von einem anderen Verband zum Ethikkodex - nur als Anregung:

http://www.dvnlp.de/Ethik.24.0.html

Herzliche Grüße von Melanie
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Anmeldungsdatum: 11.12.2004
Beiträge: 168
Wohnort: Schmitten

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 13:53    Titel: Ethik

Hallo,
nein es gibt keine Arbeitskreis Ethik im EFGB und ich sehe keine Veranlassung dafür, denn Ethik kann man nicht verordnen nur leben aus dem Inneren heraus. Wer es innerlich ncht ernst meint, den macht man durch Regeln nur zum Heuchler. Wenn Gesetze, Gebote, Regeln oder Richttlinien wirklich funktionieren würden, dann gäbe es keine Kriminalität mehr.

Die zehn Gebote funktionieren vor allem, weil das elfte Gebot berherzigt wird" Du sollst dich nicht erwischen lassen"

Ethik benötigt einen freien klaren und liebevollen Geist und das ist nicht regelbar.
Meister Li sagt im Interview mit M Kubny:( Heft 12 Feng Shui Journal, zu beziehen unter www.fengshuiaktuell.de), dass für diese Arbeit (die chinesisdchen Künste der Wahrsagung, also auch Feng Shui) man ein reines Herz braucht. Cool
Alles Gute Marianne
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StR



Anmeldungsdatum: 28.04.2005
Beiträge: 298

BeitragVerfasst am: 11.03.2007, 17:20    Titel:

Zitat:
mir ist bekannt, was in der Atomphysik mit Quantensprung gemeint ist ...

Davon bin ich ausgegangen, sonst hätte ich es nicht so geschrieben, deshalb auch der Smilie dahinter.

Zitat:
Und zur Resonanz: das hat erstens nichts mit Schuld zu tun (das begrnzt den Begriff Karma auf nur einen Aspekt, der sowieso ehr fragwürdig ist)

Sehe ich ganz genau so - wird im allgemeinen aber leider meist darauf reduziert.

Zitat:
und zweitens das Wort Resonanz kammt von resonare zurück oder mitschwingen. Das System schwingt immer zweiseitig,( Kunde-Berater und vice versa) ist aber auch immer offen für neue Lösungswege.

Genau. Und da es in beide Richtungen wirkt wäre es oft einfacher, wenn der Berater bei sich das Thema löst, als dies z.B. über irgend welche Regeln beim Kunden bereinigen zu wollen.

Zitat:
Ethik-Kommission, Ethik-Richtlinien, Ethik-Verordnung ...

Das alles kann es nicht geben!
Das heißt zwar so, aber nicht über all ist das drin, was drauf steht.
Ethik ist immer eine ureigenst persönliche Sache - und damit weder regelbar noch verordenbar.
Alle diese Ethik-Regeln, Kommisionen etc. müssten genau genommen statt dem Wort Ethik das Wort "Moral" verwenden.
(Dementsprechend dürfte auch klar sein, was von solchen Kreisen und Papieren zu halten ist)

Zitat:
... man ein reines Herz braucht.

Die Formulierung gefällt mir gut.
Und das ist nunmal nicht per Regel verordenbar.

Zitat:
Wenn Gesetze, Gebote, Regeln oder Richttlinien wirklich funktionieren würden, dann gäbe es keine Kriminalität mehr.

Das unterschreibe ich auch sofort.
Spricht in letzter Konsequenz aber auch eher gegen die Ausbildungs-Mindeststandard-Reglementierung.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch,
Stefan
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marksakautzky



Anmeldungsdatum: 14.03.2007
Beiträge: 44
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15.03.2007, 10:28    Titel: Fernstudium vs. Schulunterricht

Hallo,

als "klassischer" Feng Shui Berater kann ich aus meiner Praxis als Berater und auch als Dozent der Int. Feng Shui Akademie berichten.

In der 1jährigen Grundausbildung unterrichten wir allein die Formenschule, die zweifelsohne wichtigste Grundlage des Feng Shui, an 4 vollen Tagen und sind dabei reichlich im Gelände und in der Stadt unterwegs, um den Studenten die theoretischen Prinzipien an den unterschiedlichsten Beispielen vor Ort zu erklären.
Dazu kommen als Teil des Unterrichtes zwei weitere Praxistage, an denen eine Beratung vor Ort, in Anwesenheit und unter Einbeziehung aller Schüler, durchgeführt wird.
Ferner werden freiwillige Praxistage im Laufe des Jahres angeboten, die allesamit immer sehr nachgefragt und gut besucht sind, weil immer noch weiterer Vertiefungsbedarf bei den Schülern und in der Praxis besteht.

Allein die Bestimmung von Sitz und Blick eines Hauses - als die wichtigste und zentralste Entscheidung der gesamten Beratung - erfordert eine Anwesenheit vor Ort. Da kann schon die Art einer Bepflanzung oder eine Qi Quelle wie z.B. Wasser in 300 Meter Entfernung vom Haus von Bedeutung sein.

In jeder Unterrichtsstunde gibt es reichlich Fragen der Studenten, die aus meiner Sicht oft nur mit sehr viel persönlichem Nachfragen präzisiert und dann beantwortet werden können. Das bringt auch eine ungeheure Lebendigkeit und einen Praxisbezug in den Unterricht, denn viele Studenten können aus ihrem persönlichen Umfeld heraus das vermittelte Feng Shui Wissen sehr viel schneller verstehen und nachvollziehen - weil ich vieles vor Ort erklären kann. Ich empfinden den Unterricht als intensiven, interaktiven, individuellen und persönlichen Prozess, nicht nur im Sinne einer Wissensvermittlung, sondern alle meine Studenten gehen durch manchmal dramatische und umwälzende persönliche Veränderungen während der Ausbildung, die begleitet und aufgefangen werden müssen, was m. M. n. nur im Rahmen eines persönlichen Vertrauensverhältnisses zwischen Student und Dozenten geht.

Über das Thema Wahrnehmung, Qi, wie fühlt es sich an, wo kommt Qi her, was macht es auf dem Grundstück und im Raum ist genügend geschrieben worden, das benötigt keine Wiederholung.

Was uns als Int. Feng Shui Akademie sehr entgegen kommt, ist eine anspruchsvolle, bundesweit einheitliche und vom Ausbildungsinstitut unabhängige Aufnahmeprüfung, je anspruchsvoller um so besser, um nach Bestandener Prüfung dem Berufsverband beitreten zu können. Eines ist aus meiner Sicht in all den Jahren, die ich berate und schule, sehr deutlich geworden: das Niveau von vielen Beratungen und auch Ausbildungslehrgängen ist doch sehr fragwürdig, gleichgültig ob Fernlerngänge oder in klassische Schulen und je eher wir an dieses Grundübel herangehen, um so besser für alle Beteiligten.

Mark Sakautzky
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Mark Sakautzky
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stille Geniesserin



Anmeldungsdatum: 15.10.2004
Beiträge: 508
Wohnort: jwd (janz weit draußen) *aber schöne Gegend*

BeitragVerfasst am: 15.03.2007, 21:56    Titel: habe diesen Thread geteilt

die weiteren Antworten befinden sich jetzt im Thread "Werbung und Tips" unter dem Titel "Ausbildungsinitiative Feng Shui und Geomantie"

Liebe Grüße von der stillen Geniesserin
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stille Geniesserin



Anmeldungsdatum: 15.10.2004
Beiträge: 508
Wohnort: jwd (janz weit draußen) *aber schöne Gegend*

BeitragVerfasst am: 17.03.2007, 06:18    Titel:

Hallo allerseits Mr. Green

die Antworten, welche nach meinem Verschieben hier noch eingestellt wurden, haben extra Aufmerksamkeit und einen eigenen Platz in der Free Talk Zone gefunden und sind dann leider durch Edititieren sehr unübersichtlich geworden, so daß mir die Möglichkeit genommen wurde, Kopien hier noch einzustellen, bzw. stehenzulassen.

Ich schließe jetzt das Thema Fernkurs, mit 44 Beiträgen ja auch ein sehr informativer Thread ....

stille Geniesserin wünscht ein schönes Wochenende
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Was ist Feng Shui

Das System von Feng Shui kommt aus China und dient dazu, dass Bauvorhaben und auch Wohnräume harmonisiert werden. Eine alte, eher traditionelle Vorstellung, von Feng Shui besagt, dass „Geister der Luft und vom Wasser geneigt gemacht“ werden sollen. In China gehört Feng Shui zum Philosophiesystem. Der Ahnenkult im Land des Lächelns führte dazu, dass das System vor allem auch beim Planen von Grabstätten angewendet wird. Doch auch die Gartenkunst in China wurde sehr beeinflusst. Sämtliche Prinzipien können aber auch bei der Einrichtung von Zimmern, der Architektur von Häusern, schönen Fenster und auch bei der Gestaltung von Landschaften angewendet werden. Dabei gibt es gewisse Regeln, die bei der Gestaltung eingehalten werden müssen. Sie sorgen dann dafür, dass sich die „verstockten Energien“ nicht lange in Räumen halten können. Das so genannte Qi soll frei fließen können. Allerdings gibt es solche Energien auch überhaupt nicht.

Feng Shui legt die Betonung auf die Verhältnisse, die zwischen dem Menschen und der Natur bestehen. Zudem basiert es beispielsweise auf der Lehre von Yin- und Yang, den Acht Trigrammen und der Lehre der fünf Elemente. War die Lehre zu Beginn lediglich in China von Bedeutung, so hat sie mittlerweile auch im Westen das Interesse geweckt. Dabei kann auch festgestellt werden, dass immer mehr die Esoterotik mit Feng Shui verschmilzt.

Feng Shui steht als Abkürzung für den Satz „Qi wird vom Wind gestreut und stoppt an der Grenze des Wassers“. Dieser Satz kann dem „Buch der Riten“, das Guo Po geschrieben hat, entnommen werden. Seitdem das klar ist, stehen der Wind und das Wasser dafür, dass Qi vor Wind geschützt wird. Zudem kann Wasser Qi beeinflussen. Zu den Grundlagen des Feng Shui gehört, dass Qi die wichtigste Grundlage der Lehre ist. Es handelt sich dabei um eine Lebensenergie, die jedoch unsichtbar ist. Sie soll angeblich in jedem Wesen und sogar in jeder Zelle fließen. Gesagt wird auch, dass diese Energie alles zum Leben erweckt und für die entsprechende Gestaltung sorgt. Jedoch heißt diese Energie nur in China Qi, in Japan ist es die Ki und hierzulande wird Odem oder eben Lebensenergie dazu gesagt.

Der Feng-Shui-Berater hat nun die Aufgabe, dass er in einem Haus und dessen Umgebung die genauen Bewegungen des Qi nachvollziehen kann. Sein Ziel muss sein, dass diese Bewegungen harmonischer werden und sogar noch gesteigert werden. Denn, wenn mehr dieser Energie vorhanden ist, dass kann sich das positiv auf die Gesundheit, den Erfolg und auch die Harmonie bei einem Menschen auswirken. In der Lehre von Yin und Yang ist es so, dass Yin für das Qi in den Bergen und der Ruhe steht und Yang verkörpert Qi von Wasser, abschüssigem Gelände und auch Straßen.



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